Sie werden mir nicht glauben und einfach nicht verstehen: Im Kosmos ist es schrecklicher, als in der dantischen Hölle, - Durch Raum - Zeit rasen wir mit dem Sternenflieger, Wie vom Berg auf dem eigenen Hinterteil. Von der Erde zum Beta sind es acht Tage, Nun aber bis zum Planeten Epsilon - Zählen wir nicht, um nicht verrückt zu werden. Ewigkeit und Sehnsucht - ach, wie sind wir hineingeraten! Auswendig lesen wir Kipling, Und rundum ist die kosmische Finsternis. Auf der Erde haben wir phantastische Romane gelesen Über die Möglichkeit Außerirdische zu treffen, - Auf der Erde haben wir die abgenutzten zehn Gebote vergessen Es macht uns nichts aus den Nächsten zu begegnen! Von der Erde zum Beta sind es acht Tage, Nun aber bis zum Planeten Epsilon - Zählen wir nicht, um nicht verrückt zu werden. Ewigkeit und Sehnsucht - sind Spielsachen für uns! Auswendig lesen wir Puschkin, Und rundum ist die kosmische Finsternis. Wir sind gegen Tränen und billige Träume geimpft, Gegen schlimme Krankheiten und tollwütige Tiere, - Wir spucken auf den Kosmos, auf Explosionen und Supernoven - Auf der Erde geschieht Lustigeres! Von der Erde zum Beta sind es acht Tage, Nun aber bis zum Planeten Epsilon - Zählen wir nicht, um nicht verrückt zu werden. Ewigkeit und Sehnsucht - ach, wie sind wir hineingeraten! Auswendig lesen wir Kipling, Und rundum ist die kosmische Finsternis.
                   
Den früheren, irdischen Himmel werden wir nicht sehen, Wenn man den Prophezeiungen der ausgebildeten Sonderlinge glaubt, - Weil, wenn wir, nach all ihren Gesetzen, zurückkommen Wird unsere Erde schon sieben Jahrhunderte vorbei sein! Ja - Ja, es gibt etwas zu lachen: Auf der Erde braucht man sich nicht zu fürchten - Auf der Erde gibt es keine Gefängnisse und Paläste mehr. Man vertraute dem armen Gott, Aber jetzt haben wir erfahren: Es gibt ihn nicht - Jetzt, lebenslang und in Ewigkeit!
© Elisabeth Jelinek. Übersetzung, 2017