Ohne Verbote und Spuren, Am Asphalt verbrennend die Reifen, Aus dem Albtraum der Städte Drängen sich Autos heraus aus der Stadt, - Und sperrige wie Panzer, Fords, Lincolns, "Selenis", Elegante Mustangs, Mercedes, Citroens. Als ob sie wissen, daß sich der Einsatz lohnt, - Das wird wie eine Blutrache gegen die Städte! Schneller - Nur daß die Zündkerzen nicht ausgehen, Vergaser, und was sie noch alles haben. Man sieht die Fahrbahn nicht, Limousinen, Limousinen... Zwischen ihnen, wie zwei Flächen, Zwei schöne Autos, Wie gebunden mit dem Troß, (Und wo es dünn ist, dort zerreißt es) Gaspedal, Starterklappe Werden bald nichts mehr zu tun haben. Als ob sie wissen, daß sich der Einsatz lohnt, - Nur vorne sein - dann werden alle Rechnungen beglichen! Oder vielleicht wird er ihr eine Rede halten Mit der Hupe - und was sie noch alles haben. Die Masse von Autos Ist auf dich böse, Eine hellgraue Limousine, Verliere sie nicht aus dem Auge! Da vorne - schau - eine Abzweigung! Mehr Risiko, mehr glauben! Komm nicht zu spät! Das ist es!.. Du warst zu langsam, Hellgraues! Sie wußten - daß sich der Einsatz lohnt, Aber jetzt - wozu den Reklameschildern anhupen?! Oder vielleicht ist ihm ein Stein vom Herzen gefallen, - Oder von der Motorhaube und was sie noch alles haben. Nicht doch, ein Weggabelung - wie ein Pech, Die Pfeile gehen auseinander - und jetzt bis du nicht mehr da! Kann doch nicht sein, daß niemals Die Abzweigungen uns näher bringen? Diese - bringen uns zusammen, als einzige, Und die siebente Geschwindigkeit ist eingeschaltet, Die hellgraue Limousine Hat vergessen die Bremse anzuziehen. Was tun, zusammenkommen, leere Träume? Oder ist das die Blutrache der Städte? Und da rollen die Räder, die Brücken Und die Herzen oder was sie noch alles haben.
© Elisabeth Jelinek. Übersetzung, 2015