In Stücke ist die Krone zerschmettert, Es gibt keinen Staat, keinen Thron mehr. Rußlands Leben und Gesetze - Alles ist beim Teufel! Und wir sind wie in Löcher gejagt, Wie gefangene Diebe, nur Blut mit Schmach, Es gibt nur Blut und Schande Je zur Hälfte. Und uns zum Teufel, ist es nicht klar, Von wem sich zu trennen und bei wem zu bleiben, Wer ist mit uns, vor wem sollen wir uns fürchten, Wo sind die Wege, wohin führen sie - nicht begreifbar! Wo ist der Geist? Wo ist die Würde? Wo ist die Scham? Wer sind Freunde und wer sind Fremde? Wie konnten wir hier enden, Spucken wir etwa auf Rußland? Schande - welchen die Ruhe teurer ist, Für alle jene, die vom Zweifel übermannt werden, Kann er oder kann er nicht Töten. Ein Ruf!.. Und wie den Wölfen und Stieren ähnlich Wie ein Geier auf die Beute. Nur die Asgeier sind gerufen Zum Mahl. He Ihr! Wo ist Eure ehemalige Härte? Wo ist der ehemalige Stolz? Heute sich auszuruhen - ist eine Niedertracht! Die harte Hand hält die Pistole. Ein Ende, Für alles Ein Ende. Alles ist zerbrochen, zerfallen, Uns bleibt nur eine Kleinigkeit - In die Schläfen schießen oder auf den Feind.
© Elisabeth Jelinek. Übersetzung, 2016