Wahre Träume und Delirien, Seltsame alte Märchen für Kinder - Eine schöne orientalische Legende Über den See am Hügel und über einen Strudel von hundert Ellen. Und wer taucht in diesen kalten Strudel, Und sammelt Muscheln, die am Boden kleben, - Weder Verschwörung, noch Tod werden berührt, Und wer ertrinkt - findet Ruhe und Frieden. Ach, die Stiefeln sind abgetreten - vom wackeligen Gang Wenn ich am Pfad trapple bis zu dem steinigen Berggipfel. Vom Boden des Bechers werde ich etwas Glänzendes abkratzen, abschaben - Dir für Ohrringe, meine Liebe und wenn du willst, - für einen Ring! Ich werde mich tief, bis zur Erde verneigen Verweigere nicht, obwohl ich den Rücken nie beugte.. Ich wurde im Hemd geboren - aus Nylon, - Für ein seidenes, dünnes habe ich nicht begonnen, die Hand auszustrecken. Dank mindestens für ein solches, Ich trage es - bewahre es nicht auf, verstecke es nicht im Geheimfach, - Es ist leicht vom Blut auszuwaschen, Es zerreißt nie - wenn es auch heftig am Kragen gezogen wird. Ich werde auf den Berggipfel hinaufklettern, auf die Kuppe einer ruhigen Sappe, Werde beim leuchtenden Himmel zum Seeboden starren Zu glänzenden Muscheln werde ich mich vorsichtig nähern und greifen - Für dich nach einem Perlenkollier, welches Zarinnen haben! Ich bin im Staub auf dem Landwege, trample in dicker Flüssigkeit Manchmal steige ich dem Messer entlang hinunter - Man sagt mir, daß ich immer mehr nach unten taumle, - Und ich - obwohl auch unten, halte trotzdem mein Niveau! Das Leben ist vor mir - eine Strecke ist schon erlebt, Ich bin überall erwünscht - in Bojarenhäusern und in Kornkästen Ich bin im Hemd geboren - Gott wird dir helfen , - Ob unsere, ob udeheische, es ist die alte Sangiya-Mama. Gewisse Dinge, meine Lieben, ich werde euch mit Gut überhäufen - Ich schaffe es, ich werde bis über die Wolken klettern, - Nicht um bezaubernde Muscheln zu nehmen - sondern um die Sterne vom Himmel zu klauen, Diamantene und große, wie die Zarinnen sie haben! Ich würde ihnen Sterne auf einer vergoldeten Schale bringen, Damit sie lebenslang bei ihnen verbringen, - Schade nur - sagten die Fürsorglichen "Die Sterne am Himmel - nicht angreifen!" Muscheltaucher ertrinken Aber wer im Hemd ist - was ist für ihn Gefängnis und Betteln: Ich werfe mich kopfüber in den blauen Strudel - Nimm mich zu dir ohne zu zögern, Sangiya-Mama. Aber bevor meine Seele in den Ländern herumfahren wird Werden die Götter warten müssen! Wir werden im Kiesel am Ufer in Pfaden am weißen Kies Klingende Moneten hineindrücken und darüber trampeln und zurück. Und erinnerst du dich, mein Täubchen, an unsere Sommertage Sie warfen Münzchen ins Meer - du selbst hast sie gebeten? .. Vielleicht hat Gott und Sangiya-Mama selbst Die ersehnten Muscheln sicherheitshalber in den See geworfen! ..
© Elisabeth Jelinek. Übersetzung, 2018